milzwurst deluxe

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Ode an die Milz! | 07.11.2007

Wir haben es immer gewusst: Wurst ist Poesie! Doch, doch, es stimmt. Und es ist naheliegender als man denkt. Nur schlimm, wenn dabei die Königin der Würste auf der Strecke bleibt: die Milzwurst! Weiterlesen...
 

Döbelner Blutwurst Hausmacher-Art | 21.05.2007

Zutaten: 68% Schweinefleisch, Schwarten, Schweineblut, Nitritpökelsalz, Gewürze, Gewürzextrakte und Aroma, Senf, Koriander. Glutenfrei Weiterlesen...
 

Automaten-Mysterien III: Glückshexen | 14.06.2008

Wie stellt man sich eine „Glückshexe“ vor? Das, was mir aus dem Kaugummiautomaten entgegen kam, war weit von meinen Vorstellungen entfernt. Weiterlesen...
 

Automaten-Mysterien I: Sexy Dessous

Lila steht mir nicht

Nach über einem Jahr "Milzwurst Deluxe" haben wir uns überlegt, dass unsere beschauliche Seite eine ordentlich recherchierte Serie vertragen könnte. Doch über was? Was interessiert die Menschen wirklich? Gibt es noch genug Geheimnisse des Alltags, die noch aufzudecken sind?

Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Aber was wir mal unbedingt wissen wollten, ist, was denn diese lustigen Automaten auf Kneipen- und Discoklos so beinhalten. Okee, bei Kondomen oder Tampons ist die Sache ziemlich klar. Doch was verbirgt sich unter einer ominösen „Travel Pussy“ oder wie sieht so ein „sexy Gag“ aus? Diese Mysterien wird die Milzwurst-Redaktion in den kommenden Wochen aufdecken.

Für den ersten Teil unserer neuen Serie zogen wir aus einem Automaten in einer Frauentoilette einer Münchner Kneipe für schlappe zwei Euro einen Slip. Einen Tanga genaugenommen, der in ein kinderüberraschungsähnliches Plastikei gepackt war. Automatengerecht eben.

Nach einigen Öffnungsschwierigkeiten, quoll uns ein lieblos zusammengerolltes Ding aus lila Spitze in einer durchsichtigen Plastikbeutel entgegen. Das sah mal nicht wirklich ansprechend aus. Vollständig ausgepackt und ausgerollt sollte sich dieser erste Eindruck bestätigen. Nicht nur optisch, sondern auch dem Geruch nach. Neben indischen Kinderhänden roch der Schlüpfer auch ziemlich nach Plastik. Und nach Chemie. Was so einige Rückschlüsse auf die intensive Farbe nach sich zog. Der kratzige Netzstoff schien nämlich nicht wirklich qualitativ hochwertig – schön ist anders. Was noch ziemlich unästhetisch war, war die Tatsache, dass die Stelle zwischen – sagen wir mal – „von Vorne nach Hinten“ aus einem einfachen, weißen Gummistreifen besteht. Autsch!

Eigentlich gehört es zu der Aufgabe eines investigativen Journalisten, Dinge auch am eigenen Leib auszuprobieren, doch in diesem Fall habe ich mich dagegen entschieden. Wollte mir eben einen Ausschlag ersparen. Vor allem an delikateren Körperstellen.

Helen Memel hätte es wahrscheinlich trotzdem getan. Eben drum.
Aber ich bin nicht Helen Memel.
Gott sei dank...

Gruß,
der Graf

 


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3 Kommentare
#3 Der Graf schrieb am 25.05.2008 11:58

das war wirklich ein slip/tanga-automat.stand genau so (oder so ähnlich) drauf. die "sexy gags" sind eine andere baustelle Cool die testet chantále - die kennt sich da nämlich besser aus Mr. Green
aber danke für's kompliment. ich fühle mich sehr geschmeichelt Redface

#2 Mein Name schrieb am 23.05.2008 14:28

Naja, da stand ja nur sexy-Gag drauf, wer sagt denn, dass es ein Slip ist. Vielleicht ist es ja wirklich eine Maske, das würde auch erklären, warum es nicht blickdicht ist. Obwohl das manchmal von Vorteil wäre... Und ich denke, nach Chemie muss sowas riechen. Die Gründe würden zu weit führen, ich gebe hier nur mal die Kurzversion wieder: 'Das ist halt so'
Vielleicht ist es ja auch eine Krone. So eine, wie She-Ra immer aufhatte, nur eben aus anderem Material, anderer Form und lila, aber ansonsten sind die Ähnlichkeiten verblüffend. Was immer das auch mit sexy zu tun hat...
Naja, auf jeden Fall finde ich, Du solltest sowas öfter tragen...

#1 Chantále schrieb am 18.05.2008 21:31

Redface Eieiei, sexyhexy... Das steht dir ja mal echt prima. Und der Weichzeichner-Effekt passt ganz hervorragend zum erotischen Anblick. Ja, mei, wenn sich dieses Höschen nicht gelohnt hat, dann weiß ich auch nicht. Eek