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Gratis-Tierporno bei KFC?

Grausam verstümmeltes Huhn

„Nacktes Fleisch für gequälte Hühner“, so oder ähnlich könnte man die für den kommenden Donnerstag in München geplante Aktion der PETA beschreiben.

Vor dem Münchner Kentucky Fried Chicken (KFC) soll es dazu eine öffentlichkeitswirksame und weltverbessernde Fleischbeschau geben. Die nackten Tier-Aktivisten wollen in engen Käfigen auf das besondere Leid der Hühner beim weltgrößten Fast-food-Konzern KFC aufmerksam machen. Wer jetzt allerdings einen massenweisen „Tierporno“ vor dem Fresstempel erwartet, dürfte enttäuscht werden. Tatsächlich lassen sich nur zwei arme Hühner in die Käfige zwängen und noch dazu lediglich halbnackt. Wäre denn nicht etwas mehr drin gewesen, wenn man schon radikal protestieren möchte? Kann das so überhaupt etwas bewirken? Dabei hat Tobias-Jan Hagenbäumer von PETA Deutschland in seiner Pressemeldung doch so bildhafte Vergleiche bemüht: „KFC ist ein wahrgewordener Alptraum für Hühner.“ „Sogar Nightmare-Figur Freddy Krüger ist ein Waisen-Knabe gegen die Kaltblütigkeit von KFC“. Bestimmt hätte man auch noch etwas mit dem Namen spielen können: KFC – Krüger Freddy's Chicken. Wahrscheinlich zu weit hergeholt; ist doch der Freddy eher mit dem Zerlegen von Fleisch berühmt geworden und nicht mit dem Frittieren.
Wer sich nun selbst überzeugen möchte, was die PETA da veranstaltet, komme am Donnerstag, den 24. Juli 2008 zwischen 11.30 und 12.30 Uhr zum KFC in der Maria-Probst-Straße 5 in München. Dort erlebt man „KFC Tortures Chicks“ live und zumindest halbnackt. Wenn man schon mal da ist, kann man sich ruhig auch mit Flugblättern und schockierenden Postern über die schrecklichen Machenschaften der KFC-Zulieferbetriebe informieren. Prinzipiell ist Aufklärung ja eine gute Sache.

Jetzt erst mal a halb's Hähnderl,
die Chantále


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Kommentare

1 Kommentar
#1 tobias hagenbäumer schrieb am 11.08.2008 15:12

Dein Ankündigung ist schon ganz nett, aber dann nicht mit dem letzten Satz einknicken. Eine bessere Welt ist machbar, go for it.

Grüß Tobias