Anmerkung der Redaktion
Alkoholgenuss ist schlecht. Das Dreckszeug kann euch süchtig machen! Lasst lieber die Finger davon, vor allem von diesem selbstgebrannten Mist aus Ungarn. Die rühren das in ner dreckigen Blechwanne an, in der sie zuvor noch die Hühner geschlachtet haben. Und dann strecken sie's mit Formaldehyd. Das ist gut als Frostschutz im Scheibenwasser des Automobils, aber zum Saufen is des nix. Gell? Schön ein Glas kalte Milch. Davon ist auch noch keiner blind geworden.
Der ungarische Obstler
Nach dem übermäßigen Genuss von gutem Fleisch empfiehlt sich oft ein Gläschen Hochprozentiges. Als besonderer Geheimtipp gilt der gute Obstler aus Ungarn. Dieser wird dort in der Regel im Keller von alten, knöcherigen Nachbarn hergestellt. Niemals von einem selbst. Da in Ungarn so ziemlich jeder einen Weinberg und eine Apfel-, Birnen- oder Sonstwas-Plantage im Garten hat, fällt die Beschaffung der natürlichen Zutaten nicht schwer. Bei Bedarf tun sich auch mehrere Nachbarn zusammen, um die kostbare Spirituose herzustellen. Wie dieser Brennvorgang abläuft, weiß kein Mensch. Ist ja auch egal. Hauptsache, es knallt. Der fertige Schnaps wird dann in Behälter gefüllt, die gerade zur Hand und leer sind, wie beispielsweise ehemalige Ouzo-, Wodka- oder Bacardiflaschen. Der Alkoholgehalt kann von herkömmlichen Schnäpsen aus dem Supermarkt oder Feinkostladen mitunter etwas nach oben abweichen. Deshalb sollte eine kleine Warnung ausgesprochen werden: Bewohner aus den westlichen Gefilden sollten darauf acht, dass sie sofort einen Arzt aufsuchen, sobald sie merken, dass ihr Augenlicht versagt!
In diesem Sinne:
Prost,
der Graf



Hihi, is echt ne coole Seite eure Milzwurst. Das Foto vom dem Obstler kannt ich ja schon. Hab auch noch nen kleinen Rest vo ner Flasche Barackpálinka Kecskeméti Loköripari bei mir stehen. Den könn ma ja nächstes mal weghauen, wenn du mich mal besuchen kommst