milzwurst deluxe

Such, such, Waldi, such!

Poppende Ponys | 26.12.2007

In einem Schaufenster einer bekannten deutschen Supermarktkette mitten im Herzen Münchens bot sich meinen unschuldigen Augen ein schreckliches Bild. Weiterlesen...
 

Code 500 | 23.04.2007

KEA Brunnthal, Montag den 23.4.2007. Es ist kurz nach 19:00 als die Durchsage durch die Gänge hallt: "Code 500 im Smaland, ich wiederhole Code 500 im Smaland!" Verwundert sehe ich mich um. Was war nur geschehen? Weiterlesen...
 

Der rosa Riese kommt! | 14.05.2007

Wer hätte denn gedacht, dass sich bei der Telekom noch mal etwas tut. Und dass der normale Kunde davon dann auch noch was mitbekommt. Aber doch, es tut sich was! Weiterlesen...
 

Ich schwitz wie ne Sau!

Puh, ist das heiß!

Wenn man so durch München läuft, bekommt man fortwährend irgendwelchen Mist angeboten. Man steht nur kurz an der Ampel und sieht dubiose Angebote für Fingenagel-Gemälde, Umzüge, Spanischunterricht oder Hundegassi-Service. Und natürlich die obligatorischen Nebenjobs, bei denen man mit drei Stunden Arbeit in der Woche zirka 3.500 Euro verdient. Klingt auch logisch, denn wenn eine Tätigkeit derart viel abwirft, dann hat man auch die Mittel um so kostpielige Werbung mit handgeschriebenen Zetteln zu finanzieren.

Die Laternen, Ampeln und Hausfassaden unserer Städte sind aber auch ideale Werbeträger für Freak-Veranstaltungen jeglicher Art. Da finden sich Sachen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen – selbst wenn es sich um Schamanische Schwitzhütten handelt.
Ich zitiere: "Es ist nicht nur das Schwitzen, das eine Reinigung auf der Körperlichen Ebene anregt, sondern vor allem der zeremonielle Ablauf beim Besuch einer Schwitzhütte, der einen besonderen Lebensimpuls auf unser Sein ausübt und unser eigentliches Wesen stärken und nähren kann." Soweit so gut, wie schlimm kann das schon werden? Bevor man jetzt aber da hingeht, weil man denkt "Zeremonielles Schwitzen ist ja echt super!", sollte man noch einen Blick auf den Ablauf in Kurzform werfen:

"Wir stimmen uns gemeinsam auf die Zeremonie ein und bereiten die Schitzhütte und das Feuer vor. Wir gehen zusammen in die dunkle (soso) Schwitzhütte und sitzen (oder schwitzen?) auf Handtüchern oder direkt auf dem Boden. Nach und nach werden glühende Steine in das in der Mitte liegende Loch der Schwitzhütte getragen. (Also äh, glühende Steine ins Loch?) Es sind vier Runden, die wir durchlaufen, in denen Kräfte angerufen, gebetet und Altes losgelassen werden kann. Zwischen den Runden finden kurze Trinkpausen statt (nüchtern ist das wohl nicht zu ertragen), in denen wir am Platz sitzen bleiben und Erdenlieder singen."

Was soll man dazu noch sagen? Erdenlieder. Da geht's bestimmt um Maulwürfe und Regenwürmer. Ist mir dann doch ne Nummer zu heftig. Und mit 45 Euro auch zu teuer. Da sperr ich mich einfach bei uns im Müllschuppen ein und zünde die Biotonne an. Kostet gar nix und ist bestimmt genauso bescheuert.

Mit nem feuchten Händedruck,
die Chantále

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P.S.: Weil Schwitzen, genau wie Lecken, gerade voll in ist, gibt's dazu sogar eigne Internetseiten: zum Beispiel www.schwitzen.de - betrieben von so nem Schwitz-Doktor, der krankhaftes Schwitzen behandelt. Der schreibt da so spannende Sachen wie "Rumpfschwitzen ist Thermoregulation - die Hand ist Emotion". Da schließt sich doch der Kreis zum Schamanentum. Wie schön.

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