milzwurst deluxe

Was'n nu noch?

Salasar, der Hühnerdieb | 12.04.2007

Schwärze... Steh auf, du fauler Nichtsnutz!, brüllte es in den Stall hinein. Es war Bauer Georg, der da die morgendliche Ruhe von Salasar seinem Knecht störte. Wir befinden uns im Jahre 1270, also fast noch finsteres Mittelalter, und da hatte man für Faulpelze nicht sehr viel übrig, außer vielleicht einem Arschtrit Weiterlesen...
 

Die Glocke 2.0.9 | 07.06.2007

Fest dadurch, daß Erdleitung die Formularständer, vom Lehm brannte. Zu den Arbeiten die wir ernsthaft vorbereiten, Geziemt selbst vermutlich ein ernstes Wort; Weiterlesen...
 

Die kleine Raupe | 12.04.2007

Hungrigheiß war ihr Name und nicht nur das. Denn sie hieß nicht nur so, sie war es auch. Sie aß einfach alles, was ihr so in die Quere kam, und wenn sie hungrig war sollte das lieber nichts und niemand tun. Weiterlesen...
 

Sandokan, der Wüstenfuchs | 12.04.2007

Die Wüste war schrecklich langweiliger Ort für einen jungen Wüstenfuchs. Nichts gab es hier. Nur ein paar verdorrte Gräser und abgestorbene Bäume. Sonst nur Sand, nichts als Sand, wohin das Auge auch blickte. Weiterlesen...
 

Penile Dermatose

Herberts bester Freund: der haarige Horst.

Wie ein Penis sah das nicht gerade aus. „Gerda, kommst du mal bitte? Ich hab da was.“, rief Herbert.

Die Bügelpresse dampfte – Gerda sah vom Wäscheberg zur Tür. „Was ist denn, Herbert? Ich kann g'rad nicht!“, schrie sie ins Badezimmer hinüber.

Gebückt stand Herbert vor dem Waschbecken und examinierte sein Gemächt. „Das ist doch nicht normal, wo kommt das denn her?“, brummte er. Plötzlich stand Gerda in der Tür. Angewidert verzog sie das Gesicht und blaffte vorwurfsvoll „Was tust du denn da?!?“ Herbert sah zu ihr auf und zuckte mit den Schultern. „Ja, also ... ich weiß auch nicht, aber da ist was.“ „Zeig mal her!“ Sie bückte sich hinunter und nahm die Lesebrille zu Hand. „Das sieht aus wie Gefrierbrand, Herbert. Was hast du jetzt wieder angestellt?“ „Nichts, das war einfach da. Gestern war noch alles in Ordnung.“ „Herbert, lüg' mich nicht an. Wo kommt das her?“

Herbert beschloss umgehend, den Urologen seines Vertrauens aufzusuchen. Der Mann im weißen Kittel sah ihn verständnisvoll an. „Herr Eisenbrey, das ist sicher sehr unangenehm. Hat Sie ja auch böse erwischt. Dieses Phänomen zwischen ihren Beinen ordnen wir den penilen Dermatosen unter – Infektiöse Schwellkörpererkrankungen.“ Herbert sah bleich aus. „Ja, aber wo kann das denn herkommen?“ „Nun, in den meisten Fällen sind es Lagerungsprobleme. Aber das ist halb so wild, Herr Eisenbrey. Achten sie nur in Zukunft nur darauf, dass sie ihre Unterwäsche regelmäßig wechseln und auch mal etwas Luft an das gute Stück lassen.“ Herbert wurde rot und nickte verschämt. „Und was machen wir jetzt akut?“ „Keine Sorge. Sie müssen nun einige Tage diesen genitalen Inkubator tragen, dieser erzeugt ein spezielles Klima, das die Erreger abtötet und die Schmerzen lindert. Außerdem verhindert er, dass Sie unnötig kratzen. Das erschwert nur den Heilungsprozess.“

Auf dem Weg nach Hause hatte Herbert eine ganz schöne Beule in der Hose. Der Inkubator trug ziemlich auf. Als er zur Tür hereinkam, wartete Gerda schon ungeduldig. „Wieso hat das denn so lange gedauert? Das Essen ist schon lange fertig!“ „Ich musste erst noch den Inkubator von der Apotheke holen“, entschuldigte sich Herbert. „Den was?!?“, entsetzte sich Gerda. „Ja, schau doch selber, dieses Teil hier. Das muss ich jetzt 1-2 Wochen tragen.“ Gerda klopfte mit dem Kochlöffel auf den Inkubator, ein blecherner Ton erklang. „Haha, so hart war's in der Gegend ja schon länger nicht“, witzelte sie. Herbert stand einfach nur da, mit halboffener, dampfender Hose und einem verblüfften Gesicht. „Ich bin dann im Keller“, sagte er trocken.

Die Eisenbahn drehte ihre Runden. Der Inkubator pfiff und dampfte im Takt. Herbert sah zufrieden aus. Die penile Dermatose, schon bald verbannt aus seiner Hose.

Es grüßt,
Frau Liebstöckel


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