Ein Mann sitzt im dunklen Raum und sieht fern
Ein Mann sitzt im dunklen Raum und sieht fern.
Draußen fährt die Polizei vorbei, mit Blaulicht und Geheul.
Drei Straßen weiter stirbt ein Mensch.
In dunklen Gassen, feucht vom Dunst der großen Stadt.
Es wird Abend und die Lüftungsanlage des Imbisshäuschens summt eine Melodie.
Verloren fühlt man sich und einsam.
Blaues Licht hüllt einen ein.
Der Dunst wird dichter und er riecht nach feuchtem Gestein. Wie eine Tropfsteinhöhle fast.
Es wird kälter, es fährt tief ins Mark,
man schaudert und geht zügig weiter.
Es ist unwirklich aber real, man spürt,
wie der Puls langsam steigt...
...und wieder sinkt.
Es wird einem nichts geschehen.
Kalter Schweiß bleibt nur zurück. Schaudern abermals.
Trost finden, sich in Bekanntes flüchten.
Da vorn ist Licht, warmes, gelbes Licht. Ich trete ein.

