milzwurst deluxe

Heute im Angebot

Hardcore-Aerobic | 12.03.2008

Kaum ist man ein paar Jährchen auf keinem Hardcore-Konzert mehr gewesen, ist schon alles anders. Früher gab es da Pogo und Rauferei, heute wird stattdessen Gymnastik gemacht. Weiterlesen...
 

Gestrandet unterm Regenbogen | 14.11.2008

Lichtenfels?!? Wie zur Hölle bin ich hierher gekommen? Achso, ich wollte mit der Bahn fahren. Ja ja, schön blöd, ich weiß. Weiterlesen...
 

Der Affe als Investmentbanker | 14.11.2008

Der Zoo ist ein Hort des Grauens. Sehen Sie hier die wahren Hintergründe – gnadenlos aufgedeckt von milzwurst deluxe. Investigativ und intensiv. Kafkaesk und burschikos. Kompromisslos selbstlos – rücksichtslos hirnlos. Weiterlesen...
 

Totales TV-Abfallprodukt | 09.03.2008

Wie schafft man es, eine fast vierstündige Dauerwerbesendung im Fernsehen unterzubringen, die dann knapp 2,9 Millionen Menschen anschauen? Gar nicht so schwer, wie die Wok-WM 2008 beweist. Weiterlesen...
 

Ich bin der Nächste in Uris Keller | 11.01.2008

Eine höhere Macht zwang uns neulich auf Prosieben zu schalten, zu „The next Uri Geller“. In gewisser Weise hat es sich sogar gelohnt. Weiterlesen...
 

Gründe, warum man sich „Operation Walküre“ nicht anschauen sollte

Keine Aussicht auf große Kunst

Eigentlich gibt es nur einen:
Weil Tom Cruise ein *piep*, 
*piep* Lumpazius ist.

Dafür gibt es einige Gründe,
die ich hier gerne aufzählen werde:



  • Tom Cruise ist Scientologe
    Also, ich habe mich da echt mal in die Materie „Scientology“ reingelesen. Wollte einfach mal wissen, was Hollywood so Geiles daran findet.  Und ehrlich gesagt kann ich mir das nicht erklären. Ich meine -Hallo?!?! - Der Typ, der diesen ganzen Mist erfunden hat, war ein Science-Fiction Autor. Und wenn man nicht unbedingt den IQ eines Milchbrötchens hat, dann merkt man das auch. Irgendwie. Kostprobe gefällig?
    Laut Scientology setzt sich der Mensch aus drei Teilen zusammen: Thetan (also spätestens JETZT muss es doch klingeln), Mind und Body. Dieser Ansatz ist nicht neu: Sigmund Freud hatte eine ähnliche Theorie. Nur klingen die Teile Es, Ich und Über-Ich ein wenig plausibler. Außerdem war beim ollen Sigmund auch immer etwas Sex im Spiel.

    Aber vielleicht hat der gute Mr. Cruise eine Audition (zu Deutsch: Vorsprechen) mit einem Auditing verwechselt? Das ist ein Verfahren, bei sich dem der Proband übertrieben gesagt – lügendetektorähnlich –  an eine Maschine anschließen lässt, wo er bei jeder falschen Antwort einen Stromschlag kriegt. Auch das ist nicht neu: Pavlov testete sowas in der Art erfolgreich an Hunden. Schlaue Tiere.

    Noch weitere lustige Dinge, die Scientologen so manchen und tun:
    Sie behaupten, Psychiatrie sei eine Pseudowissenschaft (Na die müssen es ja wissen) und Medikamente grundsätzlich scheiße (da hatte wohl noch niemand richtig Migräne). Nach einer Geburt müssen die Väter die Plazenta essen. Mmmmh, lecker. Na, wenn das mal kein Argument pro-Scientology ist, dann weiß ich auch nicht.

  • Tom Cruise und die Frauen
    Was man in der Vergangenheit super beobachten konnte, war, dass jede Frau, die mit Mr. Cruise zusammen war, praktisch in der Versenkung verschwunden ist. Nicole Kidman zum Beispiel. Die ist doch erst dann erst richtig durchgestartet, nachdem sie den Anti-Casanova abgeschossen hat.

    Kleiner Exkurs zum Thema Anti im Casanova: Wir erinnern uns. Kidman und Cruise haben damals Kinder adoptiert, weil doch Tom keine Kinder machen konnte. Das war spätestens dann klar, als Nicole im letzten Jahr schwanger wurde. Mit 41. Ich kann mir bis heute nicht wirklich erklären, wie diese Suri entstanden ist. Vielleicht hat ja jemand eine lustige Idee?

    Zurück zu den Frauen. Penelope Cruz  ergriff recht schnell die Flucht, als sie merkte, dass Tom ein *piep* und Religionsfanatiker ist. Starke Frauen sind eben nicht so sein Ding. Und was macht ein im Körperwuchs nicht allzu groß geratenes Männlein am besten? Richtig: Er krallt sich ein naives, untalentiertes Ding wie Katie Holmes, das 26 Jahre jünger ist als er, und macht auf Big Daddy. Wow! Beeindruckend!

  • Tom Cruise spielt fast immer aalglatte Nervensägen
    Bis auf „Collateral“ hat der dieser Mensch nur besorgte Väter, vorbildliche Geheimagenten, selbstlose Weltretter oder smarte Sonnyboys gespielt. Und das nicht mal wirklich gut. Dieses Pseudo-Gutmenschentum treibt mir die Galle von ganz tief unten hoch. Von ganz tief. Und mit der Rolle des Hitler-Attentäters Stauffenberg in „Operation Walküre“ setzt er dem Schleimberg die Krone auf. Bäh!

    Eins verstehe ich allerdings nicht so ganz:
    L. Ron Hubbard (= der Gründer von Scientology) war ein verschmähter Künstler, der sein mickriges Ego dadurch aufblasen wollte, indem er eine zutiefst menschenverachtende und demokratielose Sekte gegründet hat. Hmmmm…  Warum also genau hat Cruise ein Problem mit Hitler? Das weiß nur er.

Also, ich weiß, dass ich Tom Cruise und dessen ohnehin schon viel zu überfülltes Bankkonto auf keinen Fall unterstütze und deshalb sowohl „Operation Walküre“ als auch seine weiteren Filme boykottieren werde. Basta!

Gruß,
der Graf

 


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