Heavy Metal Hirnschlag
Wenn man Heavy-Metal-Fans auf einem Konzert wie wild die Köpfe schütteln sieht, ahnt man es schon: Das kann nicht gesund sein! Nun ist dies wissenschaftlich belegt worden. Andrew McIntosh von der University of New South Wales in Sidney hat die Risiken von Headbanging erforscht und ist zum Ergebnis gekommen, dass die Belastungen der Halswirbelsäule hierbei denen von Sport- und Verkehrsunfällen ähneln. Schlimmstenfalls kann es zu Gehirnerschütterungen oder gar zum Gehirnschlag kommen.
Grundlage seiner Untersuchung war ein mathematisches Headbanging-Modell für den durchschnittlichen Konzertgänger, in welches die Daten aus beliebten Metal-Songs sowie die Beugungswinkel des Kopfes einflossen. Das Risiko für Verletzungen hängt demnach maßgeblich vom Tempo des Liedes ab – oberhalb von 150 Beats wird es gefährlich. Speed-Metal-Fans rät Andrew McIntosh stattdessen, lieber Céline Dion oder Richard Clayderman zu hören. Ziemlich leichtsinnig, denn die psychischen Langzeitschäden dieser Musik sind bis dato ebenfalls kaum erforscht.
Keep on banging,
die Chantále
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P.S.: Hier ein Link zur Universität mit Infos zur Studie:
http://www.safesci.unsw.edu.au/news/headbanging.html
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