milzwurst deluxe

Lebt ihr noch oder sterbt ihr schon?

Milzwurst zwischen Kaffee und Kuchen! | 14.05.2007

Der erste Milzwurst-Familienausflug muss schon was besonderes sein. Welch Glück, dass der Journalistentag 2007 in Nürnberg stattfindet! Weiterlesen...
 

Handymuckeproloinvasion! | 25.05.2007

Was ist das bitte für eine neue total ätzende Angewohntheit, dass die Prolos dieser Welt alle nur noch mit Handybeschallung durch die Gegend laufen können? An allen Ecken und Enden schallt einem die HipHop- und Gangstamusic entgegen. Weiterlesen...
 

Feiertag!!! | 26.05.2007

Morgen ist Feiertag! Wie schön, da freut man sich. Da kann man ausschlafen und dann vielleicht was unternehmen. Genau. Was „unternehmen“. Irgendwas Tolles... Weiterlesen...
 

Schlierseeer Friedhofsabfall

Friedhofsabfall
Bauernmarkt

Im schönen Ort Schliersee gibt es aufrechte Bürger, die wissen, was Recht und Ordnung ist. Und das wollen sie auch allen zeigen. Deshalb stellen sie gern Schilder auf, die vor allem den Dahergelaufenen von weiter her klar machen sollen, was man so alles nicht darf in diesem Ort. Aber manche der Schilder kommunizieren sehr zweifelhafte Anordnungen. Was will beispielsweise dieses Schild sagen? „NUR FÜR FRIEDHOFSABFÄLLE! Widerrechtliches Benützen ist strafbar“. Um Gottes Willen, was ist denn in diesen Tonnen drin? Halb verweste Leichenteile? Will man damit Mülltouristen abschrecken oder Nekrophile fernhalten, die den Inhalt irgendwie falsch benützen könnten. Mal davon abgesehen, ist der Ausdruck „benützen“ für eine Mülltonne schon sehr merkwürdig. „Schatz, ich geh nur schnell die Mülltone benützen! - Ok, aber nimm den Hund gleich mit raus.“ Auch schön ist dieses Schild: „Privatparkplatz. Sonntags nur für Kirchenbesucher“ Soll das bedeuten, dass ein gläubiger Christ nur am Sonntag hier parken darf? Oder, dass am Sonntag nur Kirchenbesucher, aber keine anderen Menschen dort parken dürfen? Oder heißt es, dass da überhaupt niemals jemand parken darf, außer wenn Sonntags Kirche ist und der Fahrzeugführer auch im Gottesdienst sitzt? Gibt’s da dann spezielle Kirchgänger-Parkausweise oder schwebt ein kleiner Heilgenschein über dem Auto?

Das Ganze ist nur die Spitze des Eisberges im Schliersee. Unzählige weitere Schilder geißeln den Besucher und zwingen ihn ständig zickzack zu laufen, weil der schöne gerade Weg leider privat und für die Benützung verboten ist. Und Potenzial für weitere Verbote ist ebenfalls vorhanden, selbst wenn es noch kein Schild gibt. So sollte der fröhliche Besucher auch nicht auf die Idee kommen sich am Seeufer niederzulassen. Die Gefahr, von den Besitzern der örtlichen Bootsvermietung unfreundlich aber bestimmt weggescheucht zu werden ist groß. „Das ist privat, bitte.“ Soll heißen, wenn Sie kein Tretboot mieten, dürfen sie hier auch nicht sitzen. Eine sehr nette Frau, aber so hatte man sich seinen schönen altmodischen Sonntagsausflug nicht vorgestellt. Da können die Schlierseeer auch ihre doofe Frühlings-Bauernausstellung behalten, wo sie die Touris mit ihrem selbstgeschnitzen Mist abzocken wollen. „Entschuldigung, ich bin leider privat, die Benützung meiner Kaufkraft ist verboten, und erst recht am heiligen Sonntag!“ - Chantàle Deluxe

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